Das ist Taiko von besonderer Performance. Die Gruppe bringt hier ihre langjährige Erfahrung in der Kunst des japanischen Trommelns zum Ausdruck. Der Name WADOKYO (Klang, Harmonie) ist das Geschenk der befreundeten, japanischen Partnergruppe Wadaiko Haguruma. Bei dieser Gruppe aus Takefu erlernten die Taikospieler von WADOKYO eine mitreissende, in Europa einmalige Art des Trommelns.
Die Taiko – Gruppe WADOKYOist die offizielle Partnergruppe der japanischen Taiko – Gruppe WADAIKO Haguruma aus Takefu/Pref.Fukui.Mit unendlichem Respekt vor dem Lebens- werk der Leiterin Kayoko Sakaoka, verneigt sich WADOKYO in tiefer Dankbarkeit und aufrichtiger Freundschaft vor der Seele des "Haguruma House". Der Geist und die Kraft dieser Quelle ist die Basis allen Handelns von WADOKYO. TAIKO: Taiko ist die jahrtausende alte Tradition des japanischen Trommelns und hatte im Ursprung eher einen zeremoniellen Charakter. Die vierköpfige Düsseldorfer Taiko Formation Wadokyo hat Taiko im Ursprungsland erlernt.Die ältesten Trommeln in der Bauweise der Taiko stammen aus China oder Korea. In der Kofun-Zeit (300 vor -300 nach Chr.) waren die Japaner und Koreaner noch nicht in den heutigen Landesgrenzen voneinander getrennt und im Zuge des damaligen weitreichenden Kulturaustausches kamen auch die Taiko auf den japanischen Archipel. Sie dienten vermutlich zunächst in den Ritualen der schamanischen Shintō-Religion zum Beschwören von verschiedenen Göttern, insbesondere des Sturmgottes Susanoo, der auch das Wetter beherrschte. Schon in China wurden dann in den Tempeln statt Glocken oder Gongs Taiko verwendet und mit dem Import des Buddhismus (im 4.bis 6. Jh.) folgten auch die Taiko nach Japan. Hier fanden sie eingang in den Gebrauch der einfachen Bauern und Fischer, die sie als Begleitung für die schwere Feldarbeit, als Signal am Strand oder als Alarmsignal bei Überfällen verwendeten. Auch hier ist ein farbenfroher Gebrauch bei allen Arten von Festlichkeiten zum Teil bis heute tradiert. Die Samurai erkannten die Wirksamkeit der Taiko und ließen die Trommeln vor dem Angriff schlagen; dies sollte einerseits den Gegner mental zermürben; andererseits die eigenen Kämpfer in Blutrausch versetzen, was schamanisch gesprochen einer extatischen Besessenheit entspricht, also den Gott auf der eigenen Seite des Schlachtfeldes erscheinen ließ. Im Nō-Theater werden Shimedaiko seit dem 14.Jh. verwendet; von dort ist es in die anderen Theaterformen übernommen worden. Heutzutage gibt es neben der religiösen Verwendung auch für die Bühne als Kunst weiterentwickelte Formen des Taiko-Trommelns, die sich besonders auch außerhalb Japans einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen und dort zu zahlreichen Nachahmern geführt haben. Zu den bekanntesten Taiko-Gruppen zählen Ondekoza, Gocoo, Kodo, Yamato und Tao.